Ich schaue nachts dem Mond entgegen,
schwarzer Himmel, sternenklar.
Das Universum grinst verlegen,
deine Augen seh ich da.
Bleib morgens ich im Bette liegen,
Zu müde bin ich aufzustehn,
Deine Hand bringt mich zum fliegen,
Hilft mir geradeaus zu gehn.
Sinke ich in mich hinein,
Ein Wald aus Sorgen, ungelichtet
Es muss deine Umarmung sein,
Ich fühl mich wieder aufgerichtet.
Denk ich an Kunst und Poesie
Gedichte, Lieder, spielen, singen
Ich weiß und ich bezweifle nie,
Der Wind er wird sie zu dir bringen.
Streiten nachts noch die Gedanken
Einer nach dem andern schießt,
Deine Stimme stillt das Zanken,
Wie sie in den Schlaf mich liest.
Bin ich fremd an einem Ort
Unwohl fühle ich mich hier,
Hallt dein Lachen, trägt mich fort
Bin nicht mehr da, sondern bei dir.
Jährlich, wenn der Lenz geboren,
In jugendlichem Frühlingsduft,
Farbe sprießt aus allen Poren,
?, du liegst in der Luft
Schlag auf Schlag und Takt für Takt
Wird Neues Altes, Zeiten gehen,
Die Welt von deinem Ruck gepackt,
Dein Herzschlag bringt die Zeit zum stehn.
Ich lasse dich nicht gern allein,
Nur manchmal bist du doch nicht da,
Ich weiß, ich muss nicht traurig sein,
Bin ich bei mir, bist du mir nah.
? ♡ Luis
Trag dich in mir, in allen Lagen,
Hab das Schönste schon erreicht,
Eines möcht ich trotzdem Fragen:
Ja
Nein
Vielleicht